{"id":6957,"date":"2021-08-16T08:04:17","date_gmt":"2021-08-16T08:04:17","guid":{"rendered":"https:\/\/bozita.com\/de\/die-entwicklung-des-hundes-vom-welpen-zum-erwachsenen-hund\/"},"modified":"2024-09-30T08:19:33","modified_gmt":"2024-09-30T08:19:33","slug":"die-entwicklung-des-hundes-vom-welpen-zum-erwachsenen-hund","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/entwicklung-deines-hundes\/die-entwicklung-des-hundes-vom-welpen-zum-erwachsenen-hund\/","title":{"rendered":"Die Entwicklung des Hundes vom Welpen zum erwachsenen Hund"},"content":{"rendered":"\t\t<section class=\"small-hero\">\n\t\t\t<div class=\"container\">\n\t\t\t\t<h1 class=\"small-hero-title\">Die Entwicklung des Hundes vom Welpen zum erwachsenen Hund<\/h1>\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\n\n\t<div class=\"text-box-warp\">\n\t\t<div class=\"container\">\n\t\t\t<div class=\"text-content\">\n\t\t\t\t<p>Hundewelpen werden relativ hilflos geboren, wachsen aber schnell zu selbstst\u00e4ndigen Individuen mit einer einzigartigen Pers\u00f6nlichkeit heran. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Reise, bei der der Hund viele verschiedene Phasen durchl\u00e4uft. Indem wir die unterschiedlichen Entwicklungsstadien verstehen, k\u00f6nnen wir sein Verhalten leichter nachvollziehen und diesem angemessen begegnen.<\/p>\n<p><strong>Auf dieser Seite<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die pr\u00e4natale Phase des Hundes<\/li>\n<li>Die neonatale Phase des Hundes (0 bis 2 Wochen)<\/li>\n<li>Die \u00dcbergangsphase des Welpen (2 bis 4 Wochen)<\/li>\n<li>Die Sozialisierungsphase des Hundes (4 bis 12 Wochen)<\/li>\n<li>Die juvenile Phase des Hundes oder Entwicklung des Junghundes (12 Wochen bis 7 Monate)<\/li>\n<li>Die Pubert\u00e4t des Hundes (7 bis 18 Monate)<\/li>\n<li>Psychische Geschlechtsreife und Pubert\u00e4t (2 Jahre)<\/li>\n<li>Der ausgewachsene Hund (2,5 bis 3 Jahre)<\/li>\n<\/ul>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n\t<section class=\"media-object-wrap\">\n\t\t<div class=\"container\">\n\t\t\t<div class=\"media-object\">\n\t\t\t\t<div class=\"row row-eq-height align-items-stretch\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-5\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bozita.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2024\/09\/shutterstock_2135715075-scaled.jpg\" alt=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-7 d-flex align-items-center\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"media-content\">\n\t\t\t\t\t\t<p><strong>DIE PR\u00c4NATALE PHASE DES HUNDES<\/strong><\/p>\n<p>Die Zeit, die der Welpe in der Geb\u00e4rmutter der H\u00fcndin verbringt, wird pr\u00e4natale Phase genannt und dauert etwa 58\u201368 Tage.<\/p>\n<p>Eine tr\u00e4chtige H\u00fcndin sollte genauso leben wie immer, allerdings mit weniger Aktivit\u00e4ten und mehr Vorsicht in den letzten Wochen der Tr\u00e4chtigkeit. Ebenso sollte sie keinem unn\u00f6tigen Stress ausgesetzt werden. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass Welpen bereits im Embryonalstadium von ihrer Mutter beeinflusst werden. Dabei ist h\u00f6chstwahrscheinlich die Menge an Stress- und Geschlechtshormonen entscheidend, die von der H\u00fcndin abgesondert und \u00fcber die Plazenta an den Welpen weitergegeben werden. Pr\u00e4nataler Stress kann dazu f\u00fchren, dass Gehirn und Organe bereits bei der Geburt darauf vorbereitet sind, in Stresssituationen auf bestimmte Art zu reagieren.\u00a0Dies kann dazu f\u00fchren, dass die Neugier und das Lernverm\u00f6gen geschw\u00e4cht werden, Aggresivit\u00e4t entsteht oder dass sich dies auf das sexuelle Verhalten auswirkt.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/section>\n   \n\n\n\t<div class=\"text-box-warp\">\n\t\t<div class=\"container\">\n\t\t\t<div class=\"text-content\">\n\t\t\t\t<p>W\u00e4hrend der Tr\u00e4chtigkeit ben\u00f6tigt die H\u00fcndin\u00a0n\u00e4hrstoffreiches\u00a0Futter, da sie nicht nur sich selbst versorgt. Es gibt gutes Alleinfuttermittel, welches sowohl in der Tr\u00e4chtigkeit als auch in der S\u00e4ugezeit f\u00fcr die H\u00fcndin geeignet ist und sogar f\u00fcr\u00a0heranwachsende\u00a0Welpen und Junghunde verwendet werden kann.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/hundefutter\/ernahrung-and-diat\/futterung-schwangerer-und-stillender-hundinnen\/\">Woran man bei der F\u00fctterung von tr\u00e4chtigen und s\u00e4ugenden H\u00fcndinnen denken sollte<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>DIE NEONATALE PHASE DES HUNDES<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Geburt sind Welpen quasi hilflos und stark von der H\u00fcndin abh\u00e4ngig. W\u00e4hrend der neonatalen\u00a0Phase (auch bekannt als vegetative Phase)\u00a0schlafen die Welpen die meiste Zeit und sind nur 2 bis 15 Prozent des Tages aktiv. In dieser Zeit ist das S\u00e4ugen die Hauptbesch\u00e4ftigung. Dennoch k\u00f6nnen sie bereits schreien und winseln, um sich und ihren Gem\u00fctszustand\u00a0auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p><strong>SAUGVERHALTEN UND MILCHTRITT<\/strong><\/p>\n<p>Saugverhalten und \u201eMilchtritt\u201c (die Welpen treten mit den Pfoten gegen die Zitzen der H\u00fcndin, um den Milchfluss anzuregen) sind angeborene Verhaltensweisen. Die Nahrungssuche ist ein nat\u00fcrlicher Teil der Entwicklung, sodass H\u00fcndin und Welpen das S\u00e4ugen im Normalfall alleine schaffen. In einigen F\u00e4llen kann eine helfende Hand n\u00fctzlich sein, beispielsweise, wenn die Welpen sich nicht zurechtfinden oder die H\u00fcndin unerfahren ist.<\/p>\n<p><strong>GEHIRN, SEHVERM\u00d6GEN UND GEH\u00d6R<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Geburt ist das Gehirn des Welpen relativ\u00a0gering entwickelt; EEG-Untersuchungen haben eine niedrige Hirnaktivit\u00e4t gezeigt. Die Augen sind geschlossen und die Sehnerven noch nicht entwickelt, sodass die Welpen nicht sehen k\u00f6nnen. Da die Geh\u00f6rg\u00e4nge geschlossen sind, k\u00f6nnen sie auch nichts h\u00f6ren. Dennoch reagieren sie auf grelles Licht und laute Ger\u00e4usche. Die Ursache daf\u00fcr ist bislang unbekannt.<\/p>\n<p><strong>DIE W\u00c4RME HALTEN<\/strong><\/p>\n<p>In ihren ersten Lebenstagen k\u00f6nnen Welpen ihre eigene K\u00f6rpertemperatur noch nicht regulieren. Daher sind sie von ihrer Mutter und den Geschwistern abh\u00e4ngig, um die richtige Temperatur zu halten. Zudem sollten sich die Welpen an einem warmen Ort aufhalten.<\/p>\n<p><strong>HARNBLASE UND DARM<\/strong><\/p>\n<p>Harnblase und Darm funktionieren, allerdings k\u00f6nnen die Welpen diese in den ersten zwei Wochen noch nicht alleine entleeren. Deshalb leckt die H\u00fcndin sie zur Stimulation ab, sodass Urin und Kot\u00a0abgesetzt\u00a0werden. Da die Welpen diese Funktionen nicht selbst steuern k\u00f6nnen, ist es lebensnotwendig, dass die H\u00fcndin sich darum k\u00fcmmert.<\/p>\n<p><strong>BER\u00dcHRUNG UND SCHMERZEN<\/strong><\/p>\n<p>Welpen k\u00f6nnen Ber\u00fchrungen am Kopf und sogar Schmerz wahrnehmen, jedoch nicht in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df.<\/p>\n<p><strong>DIE \u00dcBERGANGSPHASE DER WELPEN<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00dcbergangsphase ist eine kurze aber ereignisreiche Zeit im Leben eines Welpen, in der drastische \u00c4nderungen geschehen. Eine ganz neue Welt er\u00f6ffnet sich den jungen Hunden, wenn sie das erste Mal die Augen \u00f6ffnen, anfangen zu h\u00f6ren und sich au\u00dferhalb der Wurfkiste bewegen. Das Gehirn wird vollst\u00e4ndig aktiviert und die Welpen sind reif f\u00fcr komplexeres Lernen.<\/p>\n<p><strong>DIE AUGEN \u00d6FFNEN SICH UND DAS GEH\u00d6R BEGINNT ZU ARBEITEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Welpen \u00f6ffnen die Augen nach 12 bis 13 Tagen. Das Zusammenziehen der Pupillen bei starken Lichtverh\u00e4ltnissen funktioniert einige Tage sp\u00e4ter und die Welpen versuchen nun, beweglichen Objekten zu folgen. Vermutlich sehen sie nur Licht und Schatten ohne jegliche Details, aber je mehr sich der Pupillenreflex, die Muskulatur im Auge, die Sehnerven und das Sehzentrum im Gehirn entwickeln, desto besser wird die Sicht des Welpen. In einem Alter von 28 Tagen k\u00f6nnen Welpen wie ausgewachsene Hunde sehen.<\/p>\n<p>Zum Ende der \u00dcbergangsphase beginnt auch das Geh\u00f6r zu funktionieren und die Welpen reagieren auf laute Ger\u00e4usche. Zu diesem Zeitpunkt haben sie die Augen bereits einige Tage ge\u00f6ffnet und k\u00f6nnen den Blick fixieren. Jetzt zeigen sie auch die ersten Anzeichen von Angst und k\u00f6nnen sich pl\u00f6tzlichen Seh- oder Ger\u00e4uscheindr\u00fccken entziehen. H\u00f6rtests zeigen, dass 3 bis 4 Wochen alte Welpen genauso h\u00f6ren wie ausgewachsene Hunde und dass sie sich an Ger\u00e4uschen orientieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>SITZEN, STEHEN, GEHEN UND SPIELEN<\/strong><\/p>\n<p>In einem Alter von 2 Wochen sind die Nervenbahnen in den Vorderbeinen entwickelt und die Welpen k\u00f6nnen sitzen. Eine Woche sp\u00e4ter hat sich auch die Motorik des hinteren K\u00f6rperbereichs verbessert, sodass sie stehen und einige Tage sp\u00e4ter mit dem Schwanz wedeln und gehen k\u00f6nnen (auch wenn es zu Beginn noch etwas ungeschickt aussieht). Zudem fangen sie jetzt an, ein wenig miteinander zu spielen. Zwei bis vier Wochen nach der Geburt ist auch das Schmerzempfinden der Welpen vollst\u00e4ndig entwickelt.<\/p>\n<p><strong>MIT DEM SCHWANZ WEDELN, KNURREN UND BELLEN<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 3 bis 5 Wochen alte Welpen verhalten sich immer mehr wie ausgewachsene Hunde. Sie wedeln mit dem Schwanz, knurren und bellen. Sie spielen mit den Geschwistern und\/oder der Mutter, sind kontaktfreudiger und neugieriger und wagen sich auch aus der Wurfkiste, wenn sie k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Z\u00c4HNE, NOTDURFT VERRICHTEN UND ASSOZIATIVES LERNEN<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der \u00dcbergangsphase beginnen die Eckz\u00e4hne im Oberkiefer der Welpen zu wachsen, sodass sie das Kauen von Futter lernen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sind sie nun in der Lage, selbstst\u00e4ndig ihre Notdurft zu verrichten, sodass sie nicht mehr auf die Hilfe der H\u00fcndin angewiesen sind. Weiterhin k\u00f6nnen sie einen bestimmten Reiz mit einer Reaktion verbinden (sogenanntes assoziatives Lernen). So fangen sie beim Geklapper der Futtern\u00e4pfe beispielsweise an zu speicheln, nachdem sie gelernt haben, dass es bei diesem Ger\u00e4usch Zeit f\u00fcr Essen ist.<\/p>\n<p><strong>S\u00c4UGEN AUF EIGENE INITIATIVE<\/strong><\/p>\n<p>Bis zu einem Alter von 4 Wochen ergreift die H\u00fcndin die Initiative zum S\u00e4ugen. Danach beginnen die Welpen zunehmend von alleine zu trinken und bei der Mutter zu betteln. Daraus entsteht ein Mutter-Kind-Konflikt, der typisch bei Hunden ist. Es liegt im Interesse der Welpen, solange wie m\u00f6glich\u00a0ges\u00e4ugt zu werden, w\u00e4hrend die H\u00fcndin dies so schnell wie m\u00f6glich unterbinden m\u00f6chte, da das S\u00e4ugen \u00e4u\u00dferst kr\u00e4ftezehrend f\u00fcr sie ist.<\/p>\n<p><strong>DIE SOZIALISIERUNGSPHASE DES HUNDES<\/strong><\/p>\n<p>In einem Alter von 4 Wochen sind Welpen voll entwickelte kleine Hunde, die in die vielleicht wichtigste Phase ihres Lebens eintreten, die Sozialisierungsphase. Die Welpen sind nun besonders empf\u00e4nglich f\u00fcr soziale Reize. Sie sind neugierig, merken sich alles, was ihnen gezeigt wird und k\u00f6nnen neue Bindungen zu verschiedenen Individuen aufbauen. Nun sollte das wichtige Umgebungstraining mit den Welpen beginnen.<\/p>\n<p>Forschungen zeigen, dass die Erfahrungen der Welpen in der Sozialisierungsphase die weitere Entwicklung stark beeinflussen. Welpen, die wenig Umgang mit Menschen haben, sind oft weniger kontaktfreudig und k\u00f6nnen schwieriger im Alltag sein, so zum Beispiel beim Training, bei Tierarztbesuchen oder der Pflege.<\/p>\n<p>Der Z\u00fcchter hat eine gro\u00dfe Verantwortung, den Welpen ohne Unterst\u00fctzung seiner Geschwister Teil des Familienlebens werden zu lassen. Er sollte mit Alltagserlebnissen, Menschen und Ger\u00e4uschen vertraut gemacht werden, bevor die Angstreaktionen vollst\u00e4ndig entwickelt sind. Mit 5 bis 6 Wochen sollte der Kontakt zu Menschen nach und nach gesteigert werden \u2013 beim Spielen, Kuscheln, auf den Arm nehmen und\u00a0kurzen Ausfl\u00fcgen\u00a0mit jedem einzelnen Welpen.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/entwicklung-deines-hundes\/umgebungstraining-mit-dem-welpen-was-wann-und-wie\/\">Umgebungstraining mit Welpen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>ERLERNEN SOZIALER SIGNALE<\/strong><\/p>\n<p>In einem Alter von 5 bis 7 Wochen gehen die Welpen auf ausgedehnte Erkundungstouren und spielen intensiv miteinander und anderen Rudelmitgliedern, im Durchschnitt die H\u00e4lfte ihrer wachen Zeit des Tages. Mit Vorliebe erkunden sie ihre Umgebung mit den Z\u00e4hnen. Nun wird die sogenannte Bei\u00dfhemmung erlernt \u2013 wie fest kann man seine Geschwister bei\u00dfen, bis sie vor Schmerzen aufjaulen und das Spiel beenden? Welpen jaulen teils, weil es wehtut, teils, weil junge Hunde in diesem Alter etwas Dramatisches an sich haben. Gleichzeitig erlernen sie die Signale der anderen Hunde und wie man miteinander umgehen sollte. Gibt es andere, ausgewachsene Hunde im Haushalt, beteiligen sich auch diese an der Entwicklung sozialer Signale der Welpen. Daher ist es wichtig, dass die Welpen Kontakt zu anderen Hunden haben.<\/p>\n<p><strong>DIE H\u00dcNDIN LEITET DAS ABSETZEN EIN UND DIE WELPEN GEHEN ZU FESTEM FUTTER \u00dcBER<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die H\u00fcndin werden die Welpen nun anstrengend, weshalb sie diese f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit alleine l\u00e4sst und mit dem sogenannten Absetzen beginnt. Das Entw\u00f6hnen der Welpen von der Muttermilch ist ein \u00fcblicherweise entspannter Prozess, doch wenn die H\u00fcndin die Welpen als zu energisch empfindet, kann sie gereizt sein und auch mal hart durchgreifen. In der Wildnis w\u00fcrde sie von anderen erwachsenen Hunden Hilfe bekommen. Diese M\u00f6glichkeit findet sich selten bei Z\u00fcchtern, dennoch k\u00f6nnen diese sie unterst\u00fctzen und entlasten, sodass sie Zeit f\u00fcr sich selbst hat.<\/p>\n<p>Ab einem Alter von 5 bis 6 Wochen fressen die Welpen nahezu wie ein ausgewachsener Hund, auch wenn das Kauen von allzu hartem Futter weiterhin Probleme bereiten kann. Sie beginnen, Gegenst\u00e4nde und Futter zu verteidigen, indem sie knurren und ihre Pfote dar\u00fcberlegen, sie sch\u00fctteln Spielsachen wie erwachsene Hunde ihre Beute und die Rangordnung entwickelt sich, auch wenn sich diese w\u00e4hrend des Heranwachsens der Welpen konstant ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><strong>ZEIT F\u00dcR DEN UMZUG!<\/strong><\/p>\n<p>Mitten in der Sozialisierungsphase \u2013 in einem Alter von 8 bis 9 Wochen \u2013 verlassen die meisten Welpen den Z\u00fcchter, die H\u00fcndin und ihre Wurfgeschwister und ziehen zu ihren neuen Besitzern. Das Alter eignet sich gut, um sie in einem neuen Zuhause einzugew\u00f6hnen. Bislang wurde der Welpe von seiner Mutter, seinen Geschwistern und eventuell anderen Hunden im Rudel gepr\u00e4gt. Nun ist es Zeit, dass der Welpe von seinen neuen Menschen erzogen wird. Damit das funktioniert und der Hund zu einem harmonischen Individuum heranw\u00e4chst, sollten die neuen Besitzer das Umgebungstraining weiterf\u00fchren, das der Z\u00fcchter bereits begonnen hat.<\/p>\n<p><strong>Wenn der Welpe zu fr\u00fch getrennt wird<\/strong><\/p>\n<p>Ein Welpe darf laut deutscher Tierschutz-Hundeverordnung bis zu einem Alter von 8 Wochen nicht l\u00e4ngerfristig von seiner Mutter getrennt werden, sofern es keine besonderen Gr\u00fcnde gibt. Wird der Welpe zu fr\u00fch von seiner Mutter getrennt, ist er nicht ausreichend sozialisiert. Vermutlich wird ihm das Zusammensein mit anderen Hunden sp\u00e4ter Probleme bereiten.<\/p>\n<p><strong>UMGEBUNGSTRAINING MIT DER NEUEN FAMILIE<\/strong><\/p>\n<p>Das Alter von 8 bis 12 Wochen ist eine gute Zeit zum Lernen, da die Erlebnisse des Welpen deutlich h\u00e4ufiger zu bleibenden Erinnerungen werden. Es ist auch eine wichtige soziale Phase. Durch das Umgebungstraining arbeiten die neuen Besitzer weiter an der Grundlage f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Mentalit\u00e4t des Hundes. Es ist von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, dass er auf neue Menschen, Tiere und Situationen trifft \u2013 auf entspannte und angenehme Weise. Der Hund sollte sich ausgeglichen und ruhig an neue Umgebungen gew\u00f6hnen k\u00f6nnen. Frauchen oder Herrchen stehen dabei f\u00fcr Sicherheit, N\u00e4he und F\u00fcrsorge. Wird der Welpe in dieser Phase zu starken Sinneseindr\u00fccken ausgesetzt, kann er einen Schock erleiden und f\u00fcr den Rest seines Lebens beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/entwicklung-deines-hundes\/umgebungstraining-mit-dem-welpen-was-wann-und-wie\/\">Einen Welpen trainieren<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>DIE JUVENILE PHASE DES HUNDES ODER ENTWICKLUNG DES JUNGHUNDES<\/strong><\/p>\n<p>Die juvenile Phase bzw. die Entwicklung des Junghundes erstreckt sich von der 12. Woche bis zum 7. Lebensmonat. Nun w\u00e4chst der Welpe k\u00f6rperlich und mental zu einem erwachsenen Hund mit eigener Pers\u00f6nlichkeit heran.<\/p>\n<p>In der juvenilen Phase verringert sich das Interesse, neue Kontakte aufzunehmen und die Angst wird gr\u00f6\u00dfer. Man kann das Umgebungstraining auch in dieser Phase fortf\u00fchren, selbst wenn es mehr Arbeit bedeutet und es nicht ganz so leicht ist, ein gutes Resultat zu erzielen. Die Phase eignet sich bestens zum Lernen (Komm, Sitz, Bleib) und um den Fokus auf gute Angewohnheiten und klare Regeln zu legen, denen es zu folgen gilt. Nun ist auch eine ideale Zeit, den Hund auf k\u00fcrzeres Alleinsein zu trainieren.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/hunde-beschaftigen\/verbessern-sie-die-interaktion-mit-ihrem-hund-mithilfe-von-aktivitaten\/\">Finde Aktivit\u00e4ten und Kurse, die zu Dir und Deinem Welpen passen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/entwicklung-deines-hundes\/so-trainieren-sie-ihren-hund-allein-zu-sein\/\">Dem Hund beibringen, allein zu sein<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Von nun an spielt der Welpe in mehr als der H\u00e4lfte seiner Wachphasen. Im Spiel trainiert er seine Muskeln und den Charakter und lernt seine starken und schwachen Seiten kennen. Geselle Dich zu ihm auf den Boden und spiele mit dem Welpen, um das Band zwischen Euch beiden zu st\u00e4rken. H\u00f6chstwahrscheinlich wird der Welpe immer mal wieder bei\u00dfen. Damit er hiermit aufh\u00f6rt, kann man aufstehen und weggehen oder die Aufmerksamkeit des Hundes auf ein Spielzeug lenken. Auf diese Weise lernt er, wo er reinbei\u00dfen darf und wo nicht.<\/p>\n<p>Die Zeit zwischen der 13. und 16. Lebenswoche wird auch als \u201ehalb geschlechtsreif\u201c bezeichnet. In dieser Zeit steigt der Testosteronspiegel sowohl bei R\u00fcden als auch H\u00fcndinnen, und der Welpe versucht, seinen Platz unter den Menschen und anderen Hunden zu finden.<\/p>\n<p>Um den 5. Lebensmonat herum steigt\u00a0der Jagdinstinkt\u00a0des Welpen. Dies l\u00e4sst sich daran erkennen, dass der Welpe sich mehr f\u00fcr D\u00fcfte interessiert und verschiedenen Spuren folgt. Viele Hundebesitzer haben in dieser Zeit den Eindruck, der Welpe lebe in seiner eigenen Welt und h\u00f6re nicht richtig, zum Beispiel kommt er nicht, wenn man ihn ruft. Das liegt nicht daran, dass er ungehorsam ist. Er ist einfach so konzentriert, dass er Dich nicht h\u00f6rt.<\/p>\n<p>In einem Alter von 6 Monaten sind die meisten Welpen stubenrein. Durch\u00a0gute Beobachtung\u00a0kann man die Signale des Hundes erlernen, wann er eine Runde gehen muss. Zu Beginn kann der Welpe nicht einhalten, aber mit sechs Monaten h\u00e4lt er eine ganze Weile aus, bevor man mit ihm rausgehen muss.<\/p>\n<p><strong>VON DEN WELPENZ\u00c4HNEN ZU BLEIBENDEN Z\u00c4HNEN<\/strong><\/p>\n<p>Zwischen der 16. und 20. Lebenswoche l\u00f6sen sich die spitzen Welpenz\u00e4hne und werden durch neue, deutlich kr\u00e4ftigere bleibende Z\u00e4hne ersetzt. Wie der Welpe den Zahnwechsel erlebt, ist sehr unterschiedlich. Einige Welpen bei\u00dfen \u00fcberall hinein, w\u00e4hrend andere \u00fcberhaupt nicht reagieren.<\/p>\n<p>Oft schluckt der Welpe die Milchz\u00e4hne. \u00dcberpr\u00fcfe, dass sich wirklich alle Milchz\u00e4hne l\u00f6sen und der bleibende Zahn ordentlich durchkommt. Andernfalls kann sich das ung\u00fcnstig auf den Biss auswirken. Milchz\u00e4hne, die sich nicht von alleine l\u00f6sen, m\u00fcssen unter Umst\u00e4nden operativ entfernt werden. F\u00fchre eine t\u00e4gliche Zahnputzroutine ein, um zuk\u00fcnftigen Zahnproblemen vorzubeugen.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/die-gesundheit-des-hundes\/die-zahne-des-hundes-und-wie-sie-diese-pflegen\/\">Z\u00e4hne und Mundhygiene beim Hund \u2013 und die Relevanz einer guten Zahnputzroutine<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u201eSPOOKY PERIODS\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das Alter von 5 bis 7 Monaten wird mitunter als \u201eSpooky Periods\u201c bezeichnet. Der Welpe hat pl\u00f6tzlich Angst vor allt\u00e4glichen Situationen, die zuvor keine Probleme bereitet haben. Er f\u00fcrchtet sich beispielsweise im Dunkeln, reagiert auf Schatten, Fahrr\u00e4der und flatternde Wimpel. Er reagiert mit Misstrauen, bellt, weigert sich, n\u00e4herzukommen oder weicht aus Angst zur\u00fcck. Versuche nicht, den Hund in solchen Situationen zu zwingen oder w\u00fctend zu werden. Vermeide es auch, ihn abzulenken oder mit Streicheln oder Leckerlis zu locken. Ebenso solltest Du nicht die Angst verst\u00e4rken, indem Du ihn bedauerst oder Umwege machst, um dem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen. Zeige Dich stattdessen unber\u00fchrt und gehe weiter, als w\u00e4re nichts passiert. Laufe in den n\u00e4chsten Wochen h\u00e4ufiger am furchteinfl\u00f6\u00dfenden Ort vorbei, bis er seine Furcht verloren hat.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/hund-kaufen\/wie-man-die-richtige-rasse-auswahlt\/furchtet-sich-der-hund-plotzlich-vor-alltaglichen-dingen-vermutlich-hat-er-die-spooky-periods-erreicht\/\">Pl\u00f6tzliche \u00c4ngste? Dann hat der Welpe vielleicht die \u201eSpooky Periods\u201c erreicht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>DIE PUBERT\u00c4T DES HUNDES<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00d6RPERLICHE GESCHLECHTSREIFE, OFT AUCH ALS TROTZ- ODER FLEGELPHASE BEZEICHNET<\/strong><\/p>\n<p>Mit etwa 7\u20139 Monaten ist der Hund k\u00f6rperlich geschlechtsreif (bei gr\u00f6\u00dferen Hunderassen kann dies bis zu einem Alter von 18 Monaten dauern). Dann wird die H\u00fcndin zum ersten Mal l\u00e4ufig und der R\u00fcde (und auch so manche H\u00fcndin) beginnt, sein\/ihr Revier an allen m\u00f6glichen Stellen mit Urin zu markieren.<\/p>\n<p>Jetzt l\u00e4sst sich eine deutliche \u00c4nderung im Verhalten des Hundes feststellen. Bevor sich der Hormonspiegel stabilisiert, kann es\u00a0zu andersartigem Verhalten kommen. Der Spieltrieb nimmt ab, beide Geschlechter (bei H\u00fcndinnen etwas weniger ausgepr\u00e4gt) sind weniger sozial, z\u00f6gerlicher und aggressiver gegen\u00fcber fremden Hunden eingestellt. Dieses Stadium wird oft als Trotz- oder Flegelphase bezeichnet, und viele Hundebesitzer haben das Gef\u00fchl, dass ihnen ihr Hund pl\u00f6tzlich nicht mehr gehorcht und sogar F\u00e4higkeiten verliert, die er vorher bereits beherrschte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dieser Zeit ist der Welpe oft weniger empf\u00e4nglich f\u00fcr Lerneinheiten. Kennt er den Unterschied zwischen Aktivit\u00e4t\/Lernen und Regeln\/soziale Anforderung zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ist es jetzt h\u00f6chste Zeit hierf\u00fcr. Andernfalls entsteht leicht eine Stresssituation: Der Hund f\u00fchlt sich unsicher und erkennt keinen Unterschied zwischen den beiden Kategorien.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/hund-kaufen\/wie-man-die-richtige-rasse-auswahlt\/was-macht-man-mit-einem-schwierigen-pubertierenden-hund\/\">Mit Teenagerverhalten richtig umgehen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Selbst wenn der weibliche Welpe jetzt geschlechtsreif und k\u00f6rperlich dazu in der Lage ist, selbst Welpen zu bekommen, ist er daf\u00fcr geistig noch nicht reif. In Deutschland ist es gesetzlich verboten, eine H\u00fcndin zu verpaaren, die j\u00fcnger als 18 Monate ist. Viele Zuchtvereine haben sogar eine Grenze von 2 Jahren gesetzt, bevor eine H\u00fcndin ihren ersten Wurf bekommen darf.<\/p>\n<p><strong>DER 10. BIS 17. LEBENSMONAT \u2013 EINE GUTE ZEIT, UM ZU LERNEN<\/strong><\/p>\n<p>Die Zeit zwischen dem 10. und 17. Lebensmonat ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine entspannte Phase hinsichtlich der Hormone, sodass sich dieser Zeitraum gut zum Lernen eignet. Hat man mit dem Hund schon ein erstes Gehorsamkeitstraining besucht, gibt es viele gute Folgekurse. Auf den Seiten des Berufsverband zertifizierter Hundetrainer e.V. findest Du eine \u00dcbersicht professioneller Hundetrainer in der N\u00e4he Deines Wohnortes.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/hunde-beschaftigen\/verbessern-sie-die-interaktion-mit-ihrem-hund-mithilfe-von-aktivitaten\/\">Verbessere das Zusammenspiel zwischen Dir und Deinem Hund mit Hilfe von Aktivit\u00e4ten und Kursen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>WECHSELE VOM WELPENFUTTER ZUM NORMALEN FUTTER, WENN DER HUND AUSGEWACHSEN IST<\/strong><\/p>\n<p>Ist der Hund ausgewachsen, hat also Widerristh\u00f6he und sein volles Gewicht erreicht, ist es an der Zeit, vom Welpenfutter zum normalen Futter f\u00fcr ausgewachsene Hunde zu wechseln.<\/p>\n<p>Wann ein Hund ausgewachsen ist, h\u00e4ngt von der Rasse ab, wobei es bestimmte individuelle Abweichungen gibt. Zwerghunde, kleine und mittelgro\u00dfe Rassen wie Chihuahua und English Springer Spaniel sind in der Regel um den 8. bis 9. Lebensmonat ausgewachsen. Bei gr\u00f6\u00dferen Rassen wie Labrador Retriever oder Golden Retriever schwankt es zwischen dem 12. und 15. Monat. F\u00fcr einige richtig gro\u00dfe Hunde wie die Deutsche Dogge oder Neufundl\u00e4nder dauert es noch l\u00e4nger, bis etwa zum 18. bis 24. Lebensmonat.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/hundefutter\/ernahrung-and-diat\/vom-welpenfutter-zum-normalen-futter-wechseln\/\">So wechselst Du vom Welpenfutter zum Futter f\u00fcr ausgewachsene Hunde<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>EINJAHRESIMPFUNG<\/strong><\/p>\n<p>In einem Alter von 12 Monaten ist es an der Zeit, die Impfungen des Welpen gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis aufzufrischen.<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/die-gesundheit-des-hundes\/hunde-und-impfungen\/\">Impfungen gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>DIE PSYCHISCHE GESCHLECHTSREIFE\/PUBERT\u00c4T DES HUNDES<\/strong><\/p>\n<p>Wann die psychische Geschlechtsreife\/Pubert\u00e4t beim Hund eintritt, ist von der Rasse abh\u00e4ngig und kann sich von Hund zu Hund stark unterscheiden. Im Normalfall beginnt diese Phase zwischen dem 17. und 22. Lebensmonat und die meisten Hunde wachsen in einem Alter von 3 Jahren aus der Pubert\u00e4t wieder heraus. Ein Hund kann nahezu genauso von den Hormonen betroffen sein, wie es bei uns Menschen in dieser Zeit der Fall ist.<\/p>\n<p>Nun beginnt der Hund erneut, seine Rolle und die der Rudelmitglieder zu hinterfragen, nicht zuletzt, wer Strukturen und Regeln festlegt. Ein furchtloser Welpe kann \u00c4ngste, Aggressionen und sonderbare Verhaltensweisen zeigen. Einige versuchen, das Kommando bei anderen Hunden in ihrer Umgebung zu \u00fcbernehmen und Hunde, die zuvor Kumpel waren, k\u00f6nnen pl\u00f6tzlich zu Feinden werden. Nun kann sich der Vierbeiner ernsthaft mit seinen Artgenossen raufen. Viele Hundebesitzer bemerken, dass der Hund in dieser Zeit endlos viel Energie hat und sich durch nichts erm\u00fcden l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Vermutlich ben\u00f6tigt der Hund in diesem Alter mehr mentale Anreize als in irgendeiner anderen Phase seines Lebens. Gleichzeitig ist es wichtig, die geltenden Regeln deutlich zu machen und sich an den guten Gewohnheiten im Alltag zu orientieren. Verh\u00e4lt man sich klar, sicher und konsequent, kann diese Zeit mit den meisten Hunden zu einer entspannten Phase werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Hundebesitzer kann die psychische Geschlechtsreife\/Pubert\u00e4t zur Herausforderung werden. Oft stellt der Hund als Individuum gegebene Strukturen infrage, w\u00e4hrend Frauchen oder Herrchen unsicher und vage in Bezug auf die Rangordnung bzw. \u201eBestimmerrolle\u201c sind. Es ist deutlich schwerer, Machtpositionen nach dem 3. Lebensjahr des Hundes zu verhandeln, dennoch ist es nicht unm\u00f6glich!<\/p>\n<p><strong>Erfahre mehr<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/leben-mit-hund\/hunde-beschaftigen\/verbessern-sie-die-interaktion-mit-ihrem-hund-mithilfe-von-aktivitaten\/\">Verbessere das Zusammenspiel zwischen Dir und Deinem Hund mit Hilfe von Aktivit\u00e4ten und Kursen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>DER AUSGEWACHSENE HUND<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Hunde sind in einem Alter von 2,5 bis 3 Jahren ausgewachsen. Dann zeigen sich die angeborenen Eigenschaften des Tieres und all das, was er in seinen ersten Lebensjahren gelernt hat, in dem \u201efertigen\u201c Hund.<\/p>\n<p>An dieser Stelle enden \u00fcblicherweise die Beschreibungen der verschiedenen Lebensphasen eines Hundes, obwohl er nat\u00fcrlich viel l\u00e4nger lebt. Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, doch viele Hundebesitzer sind der Meinung, dass der Hund in einem Alter von 7 bis 8 Jahren in eine erneute Phase eintritt, die bis zum Lebensende anh\u00e4lt. In dieser scheint es, als w\u00e4re er zu einem weisen Tier herangewachsen, das mehr wei\u00df und versteht, als wir von unserem vierbeinigen Freund erwarten w\u00fcrden.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n\n<section class=\"block product-promos\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row align-items-center\">\n\t\t\t<div class=\"col-md-5\">\n\t\t\t\t<div class=\"prdt__promos-heading\">\n\t\t\t\t\t<h3>\n\t\t\t\t\t\tEIN LEBEN LANG GUTES FUTTER\t\t\t\t\t<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"col-md-7\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"owl-carousel owl-theme product-promo-carousel\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/hundefutter\/bozita-robur-mother-and-puppy-old\/\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"blk__prdt-item\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"457\" 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class=\"svg-image\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bozita.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/06\/icon-wheat-free.svg\" \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li class=\"svg-image\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bozita.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2021\/06\/icon-flavour-reindeer.svg\" \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/li>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/ul>       \n\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/bozita.com\/de\/hundefutter\/bozita-robur-adult-maintenance-old\/\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"blk__prdt-item\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1000\" 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